12 Dinge, die man in St. Louis gesehen und erlebt haben muss

Dank der angenehmen Mischung aus Südstaaten-Gastfreundlichkeit und der Sensibilität des Mittleren Westens, versprüht St. Louis im Gegensatz zu vielen anderen Großstädten der USA ein sehr heimeliges Gefühl. Seit die Stadt als Handelsposten an den Ufern des Flusses Mississippi gegründet wurde, haben verschiedenste Kulturen dort ihre Heimat gefunden, was in einem Mix aus unterschiedlichsten kulturellen Vierteln resultierte. Dadurch wird der größten Metropole von Missouri ein gewisser Kleinstadtcharme verliehen, der zu Erkundungstouren einlädt. St. Louis zählt zu den Städten, die man aus den verschiedensten Blickwinkeln entdecken kann. Es gibt kulturelle Einrichtungen, die selbst den härtesten Kritiker in Sachen Kunst, Musik und Kulinarik verstummen lassen und die vielen kostenfreien Aktivitäten findet man in sonst keiner Stadt des Mittleren Westens. Von historischen Sehenswürdigkeiten und architektonischen Meisterwerken wie dem Gateway Arch bis hin zu Bier, Baseball und Blues, es gibt sozusagen für jeden Reisenden einen Grund zu sagen: „Meet me in St. Louis!“

1. St. Louis Zoo

Der malerische St. Louis Zoo erstreckt sich über 90 Hektar und ist weltweit für seinen großen Einsatz für den Erhalt der Tierwelt bekannt. Im Zoo leben an die 20.000 Tiere, von denen einige sehr selten oder vom Aussterben bedroht sind. Es wird großer Wert darauf gelegt, dass die Gehege so natürlich wie möglich gestaltet sind. Der Zoo ist in verschiedene Themenzonen unterteilt und bietet Ausstellungen drinnen sowie draußen. Auf dem Historic Hill gibt es einen Vogelgarten und ein Affenhaus. Red Rocks ist das Land der Großkatzen. Dank des Streichelzoos und des Insektariums ist die Discovery Corner besonders bei Kindern sehr beliebt. Das Beste am St. Louis Zoo? – Der Eintritt ist kostenlos.

St. Louis Zoo

2. Forest Park

Im Jahr 1904 wurde hier eine große Weltausstellung veranstaltet, wodurch St. Louis die globale Aufmerksamkeit auf sich zog. Der Forest Park nimmt 1.371 Hektar im Westen der Stadt ein. Dank des multimillionenteuren Entwicklungsprojekts der Stadt wurden die Sumpfgebiete des Parks aufgearbeitet, wodurch die Vögel wieder einen Lebensraum haben und es wurden weitere Verbesserungen wie künstliche Seen und Teiche vorgenommen. Der wunderschöne Park wird auch als das Herz von St. Louis bezeichnet, der perfekte Ort um sich in der Natur aufzuhalten und Tennis oder Baseball zu spielen, Schlittschuh zu laufen, zu fischen oder zu golfen. Im Forest Park finden Sie außerdem viele der besten kulturellen Angebote der Stadt, wie das Missouri-Geschichtsmuseum und das St. Louis-Kunstmuseum, das Science Center und den Zoo.

Forest Park

3. Anheuser-Busch Brauerei

Die Anheuser-Busch Brauerei wurde in St. Louis im Jahr 1852 in Betrieb genommen. Besucher können sich viele der Fabrikgebäude aus dem 19. Jahrhundert bei einer kostenlosen Tour durch die immer noch aktive Brauerei ansehen. Zur Tour gehört ein Besuch im Brauhaus, eine Besichtigung der Verpackungsanlage sowie der berühmten Clydesdale-Pferde und Stallungen. Besucher ab 21 Jahren können am Ende kostenfrei Bier probieren. Wenn die Probe Ihren Durst nicht stillen konnte, dann können Sie weitere Flaschen im ‘The Biergarten‘ oder im Souvenir-Shop erwerben. Da die Tour kostenfrei angeboten wird, verläuft das Ganze nach dem ‚Wer zuerst da ist, malt zuerst‘ Prinzip, Sie sollten also möglichst früh bei der Brauerei erscheinen.

Semmick Photo / Shutterstock.com
Semmick Photo / Shutterstock.com

4. Stadtgarten

Der Stadtgarten im Herzen der pulsierenden Innenstadt ist eine der letzten Erweiterungen der Kunstszene von St. Louis. Im Jahr 2009 verwandelte die Stadt zwei leere Blocks in einen Park und Skulpturengarten. Heutzutage kann man dort 24 Kunstwerke von einigen der bekanntesten Bildhauer bestaunen, darunter beispielsweise ein großer Bronze-Kopf von Igor Mitoraj und ein digitales Werk von Julian Opie. Die Skulpturen dürfen von den Besuchern sogar angefasst und erklommen werden. Es gibt einen Wasserfall, einen Pool und einen Springbrunnen mit 102 Düsen, in dem Kinder im Sommer mit Vergnügen planschen können. Eine Kalksteinwand im nördlichen Teil des Parks dient als natürliche Leinwand für Filme und Baseball Spiele.

Photo by: Scott Spaeth
Photo by: Scott Spaeth

5. St. Louis Science Center

In der südöstlichen Ecke des Forest Parks befindet sich das St. Louis Science Center mit einer Dinosaurier-Ausstellung, einem Planetarium, verschiedenen interaktiven Aktivitäten und einem IMAX-Kino. In zwei Gebäuden mit überdachtem Übergang werden über 750 Ausstellungen präsentiert. Aus drei der vier Stockwerke des Hauptgebäudes hat man einen guten Blick auf die gigantische Energizer Ball Maschine, eine kinetische Skulptur mit mehreren farbigen Bällen, die über meilenlange Schienen, durch Loopings und Netze laufen. Die Kinder verbrennen ihre Energie am besten in dem riesigen Hamsterrad im ersten Stockwerk. Das Museum hat täglich geöffnet und ist ein eintrittsfreier Spaß für die ganze Familie.

planet5D LLC / Shutterstock.com
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6. ‘The Hill’ erkunden

Eine der beliebtesten der 79 verschiedenen Nachbarschaften der Stadt. The Hill ist das zu Hause der italienischen Gemeinschaft von St. Louis und das, seit die ersten Immigranten in die Stadt kamen, um in den 1890ern in den Tongruben zu arbeiten. Die kulturellen Nachbarschaften in St. Louis haben ihre eigenen Organisationsstrukturen, durch die jedes Viertel seine einzigartige Identität erhält und es ist keine große Überraschung, dass man im The Hill die besten italienischen Restaurants, Salami-Shops und Bäckereien der Stadt findet. Das Viertel liegt nahe dem höchsten Punkt der Stadt und ist nicht nur für seine exzellenten Köche, sondern auch für seinen Beitrag an die Sportwelt bekannt. Yogi Berra, Jack Buck und Joe Garagiola, sie alle sind hier aufgewachsen.

Fried raviloi

7. Meramec Hählen

In der Nähe von St. Louis, im Ozark Gebirge befindet sich das Höhlensystem der Meramec Höhlen. Zu erkunden gibt es beinahe 5 Meilen unterirdischer Gänge und Höhlen und daher zählt dieses Gebilde zu den größten zugänglichen Höhlensystemen Missouri’s. Es ist eines der beliebtesten Touristenziele in der Umgebung. Ursprünglich nannte man das Konstrukt auch Salpeter Höhle, nachdem im Jahr 1720 dieses Mineral (auch bekannt als Kaliumnitrat) dort entdeckt wurde. Da man das Mineral damals zur Herstellung von Schießpulver verwendete, hat man in der Höhle exzessiven Bergbau betrieben. Heute sind die Höhlen ein echtes Abenteuer für Kinder und Erwachsene, die ein Stück Geschichte hautnah erleben wollen. Vorkolumbische Artefakte sollen in den Höhlen gefunden worden sein und angeblich hat Jesse James gemeinsam mit seiner Gang diese Höhlen als Geheimversteck genutzt. Mit einem Ranger können sie über die gut beleuchteten Höhlenwege spazieren und ein einzigartiges Erlebnis mit der ganzen Familie genießen.

Cavern

8. Dem Blues lauschen

Der Blues hat tiefe Wurzeln in St. Louis, wenn es also um das Nachtleben der Stadt geht, dann kann man den Genuss einer Live Blues Band zu lauschen während man das beste Essen der Stadt genießt, kaum übertreffen. Sparsame Musikliebhaber gehen ins BB’s Jazz, Blues & Soups, einem preisgekrönten Nachtclub und Restaurant in der Nähe des Busch Stadions am Broadway. Jede Nacht treten dort regionale und nationale Künstler auf. Die Speisekarte bietet echte St. Louis Küche, wie beispielsweise Louisiana File Gumbo, eine scharfe Suppe aus Fleisch, Fisch, Pfeffer und Zwiebeln, die mit Reis und hausgemachtem Maisbrot serviert wird. Eine etwas andere Location finden Sie mit dem Blues City Deli in der McNair Ave. Tagsüber ein Sandwichbistro mit lokalen Spezialitäten oder italienischen Sandwichs, aber an Donnerstagabenden und samstags nachmittags verwandelt sich das Deli in eine einzige große Party, wenn regionale Blues Legenden die Bühne übernehmen.

Blues guitar

9. Missouri Botanischer Garten

Ein Besuch in St. Louis ist nicht komplett, ohne einen Besuch des beeindruckenden botanischen Gartens der Stadt. Eröffnet hat der Garten im Jahr 1859 und ist damit der älteste des Landes sowie einer der besten der Welt. Im Frühjahr erblühen hier 150 Kirschbäume und im Winter kann man das Geißblatt und die Zaubernuss bestaunen, hier ist wirklich jede Jahreszeit wunderschön. In einer geodätischen Kuppel befindet sich ein künstlicher Regenwald, der eine echte Besonderheit des Gartens darstellt. Es gibt auch einen extra Kindergarten mit Festung und Baumhaus. Mit Sicherheit werden die Kinder auch großen Spaß daran haben, sich einen Weg durch das Labyrinth im viktorianischen Garten zu bahnen. Sie werden viele Stunden in diesem Wunder der Natur verbringen wollen. Kinder bis zu einem Alter von 12 Jahren haben freien Eintritt und Erwachsene zahlen nur $8.

Missouri Botanical Garden

10. Durch den Delmar Loop spazieren

The Loop ist ein großes Unterhaltungs-, Shopping- und Restaurant-Viertel entlang des Delmar Boulevards im westlichen Teil von St. Louis. Auf sechs Blocks verteilt finden Sie Einkaufsläden, Restaurants, kulturelle und musikalische Orte und vieles mehr. Im historischen Viertel befinden sich herrschaftliche Häuser und baumbeschattete Straßen für entspannte Spaziergänge sowie einladende Cafés und Restaurants, in denen man die vorbeiziehenden Menschen beobachten kann. Im The Loop finden Sie den Blueberry Hill, ein echtes Wahrzeichen der Stadt. Der Laden ist Restaurant und Musikclub in einem, und vereint unglaublich viele Memorabilien der Popkultur. Im Loop befindet sich außerdem der St. Louis Walk of Fame, der Musikern ehrt, die ihre Wurzeln in der Stadt haben, wie zum Beispiel Janis Joplin, Chuck Berry, Miles Davis und Tina Turner.

Photo by: Paul Sableman
Photo by: Paul Sableman

11. Die historische Stätte Cahokia Mounds

Obwohl man den Ort nach amerikanischen Ureinwohnern benannte, die im 17. Jahrhundert in die Gegend kamen, wurde Chokia Mounds bereits um ca. 700 n. Chr. besiedelt. Der Ort befindet sich auf der anderen Seite des Mississippi, gegenüber von St. Louis und bedeckt 2.200 Hektar Land mit 80 Hügeln, den archäologischen Überresten der vorkolumbischen Siedler. Die alte Stadt ist die größte prähistorische Sehenswürdigkeit nördlich von Mexiko und war einst das zu Hause von 20.000 Menschen, im 13. Jahrhundert nahm die Bevölkerung jedoch immer mehr ab. Im Jahr 1400 war das Land restlos verlassen. Was aus den Ureinwohnern wurde, bleibt bis heute ein Rätsel. Das heutige UNESCO Weltkulturerbe kann man auf eigene Faust besichtigen und somit auch seine ganz eigenen Theorien aufstellen.

Cahokia Mounds

12. Der Gateway Arch

Die Skyline der Stadt wird vom Gateway Arch dominiert, dem wohl auffälligsten Wahrzeichen von St. Louis. Fertig gestellt wurde der Bogen im Jahr 1965. Das Edelstahlkonstrukt ist das größte Bauwerk der westlichen Hemisphäre und der größte Bogen der Welt. Mit der Tram auf den Bogen hinaufzufahren ist ein echtes Muss für jeden Besucher. Die „Journey to the Top“ kostet die Erwachsenen $10 und für Kinder zahlt man $5. Von der Aussichtsplattform genießt man einen unvergleichlichen Ausblick auf die Stadt und den Mississippi. Im Museum am Fuße des Bogens kann man die verschiedenen historischen Veranstaltungen der letzten Jahre entdecken, die durch dieses Bauwerk inspiriert wurden. Der Gateway Arch wurde zwar errichtet, um die Ausbreitung des Landes in den Westen zu feiern, aber im Laufe der Zeit wurde ebenso zum Symbol der Vergangenheit der Stadt und ihrer Träume für die Zukunft.

St Louis at night

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