Die 10 besten Sehenswürdigkeiten im Litchfield Nationalpark

Darwin und dessen Umgebung sind die Heimat vom bestem Wetter, atemberaubenden Landschaften und historisch bedeutsamen australischen Sehenswürdigkeiten. Da diese Region jedoch meist nicht auf den Standardreiserouten durch Australien steht, kann man hier noch echtes, abgelegenes Outback erleben. 100 km südlich von Darwin befindet sich der Litchfield National Park, den man nach Frederick Henry Litchfield benannte – einem der ersten Entdecker, der diese Gegend im Jahr 1864 erforschte. Der Park ist ein Mikrokosmos der Tierwelt des Northern Territory und pure malerische Landschaft auf 1.500 Quadratkilometern. Manchmal steht der Litchfield Nationalpark im Schatten des ‚anderen’ großen Parks in Australiens Northern Territory, obwohl er ebenso viele unvergessliche Erlebnisse zu bieten hat. Den Park können Sie mit einem eigenen Fahrzeug oder als Teil einer geführten Tour erkunden, wofür Sie sich auch entscheiden, das sind die besten Dinge, die der Park zu bieten hat:

1. Florence Falls

Verlassen Sie die befestigte Hauptstraße durch den Park und mit größter Wahrscheinlichkeit werden die ersten Wasserfälle, auf die Sie treffen, die Florence Falls sein. 64 Meter fällt das Wasser in die Tiefe, wo es sich in einem idyllischen Tauchbecken sammelt. Da die Wasserfälle im üppigen Regenwald eingebettet liegen, gibt es in der Nähe der Parkplätze eine Aussichtsplattform, um beeindruckende Ausblicke auf die Fälle und das umliegende Tal zu genießen. Steigen Sie anschließend die 150 Stufen hinab, um den Fällen noch näher zu sein und nehmen Sie ein erfrischendes Bad im Sammelbecken. Im Anschluss daran lohnt es sich noch die Umgebung zu erkunden; die Sandy Creek und Florence Creek Pfade eignen sich dafür besonders gut, sie bieten keinen hohen Schwierigkeitsgrad und sind größtenteils beschattet.

Florence Falls Litchfield

2. Buley Rockholes

Nach 3 km auf dem Florence Creek Pfad von den Florence Falls ausgehend erreichen Sie die Buley Rockholes, eine Reihe von Wasserfällen, Stromschnellen und Tauchbecken. Die Rockholes sind von malerischem Buschland umgeben und ein großartiger Ort für Kinder (und Erwachsene!), die gerne ein erfrischendes Bad nehmen wollen, um sich anschließend in einem natürlichen Spa zu entspannen. Die natürlichen Wasserfälle verfügen über Bergstürze und einige bedenklich starke Stromschnellen. Abhängig von der Jahreszeit sollten daher nur erfahrene Schwimmer und Kinder unter Aufsicht ins Wasser gehen. Möchten Sie ein wenig mehr Zeit an diesem wunderbaren Ort verbringen, dann können Sie sich auf dem nahegelegenen Campingplatz niederlassen.

Photo by: Nick Rains
Photo by: Nick Rains

3. Tolmer Falls

Einen kurzen Fußweg von der Hauptstraße des Parks entfernt gelegen, findet man die Aussichtsplattform auf die Tolmer Falls. Der Tolmer Creek schneidet eine tiefe Schlucht in den Litchfield Sandstein und fällt 328 Fuß tief in ein leuchtendes Becken. Leider muss man hier dem Drang eines erfrischenden Sprungs ins Wasser widerstehen, da man die seltenen Bewohner der nahegelegenen Höhlen schützen möchte und somit das Schwimmen verboten wurde. Bei den Höhlenbewohnern handelt es sich um seltene Fledermausarten. Möchten Sie einen genaueren Blick auf die Fälle werfen, dann gibt es verschiedene Pfade, die vom Tolmer Creek aus abwärts führen.

Photo by: Tourism NT
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4. Greenant Creek

Einer der weniger überfüllten Spots im Park. Der Greenant Creek Pfad ist ca. 2,5 km lang und problemlos in nur 2 Stunden bezwungen. Der zu Beginn beschattete Pfad zieht sich seicht durch den wunderschönen Monsunwald, bevor ein steiler Anstieg einen zu den recht abgelegenen Tjaetaba Falls und später zu den Tauchbecken führt. Das Gebiet der Fälle ist für die Aborigines eine heilige Stätte, daher ist schwimmen nicht erlaubt, erst in den Tauchbecken stromaufwärts. Wie bei jedem Badepunkt in Litchfield sollten Sie alle Schilder und Informationen im Voraus genauestens studieren.

Aboriginal Art

5. Wangi Falls

Direkt an der Hauptstraße im Westen des Parks gelegen befinden sich diese Fälle, die sowohl die spektakulärsten als auch die am meisten besuchten des gesamten Parks sind. Wie auch bei den anderen Sehenswürdigkeiten gibt es auch hier eine Aussichtsplattform, wenn man den kurzen Aufstieg auf sich nimmt, von der aus man einen grandiosen Blick über die Fälle und die tiefen Tauchbecken genießen kann. Unter der Plattform führen Treppenstufen in die Tiefe, damit die Besucher auch ein erfrischendes Bad nehmen und die beeindruckende Landschaft einmal aus einer anderen Perspektive betrachten können. Das Baden ist hier jedoch nur in der Trockenzeit, von Mai bis Oktober, erlaubt, da das ansteigende Wasserlevel in der Regenzeit gerne Krokodile anlockt, jedoch macht das höhere Wasservolumen natürlich auch die Wasserfälle beeindruckender. Ein Campingplatz, ein Café und ein Künstlerladen befinden sich alle in direkter Nähe.

Wangi Falls Litchfield

6. Prächtige Termitenhügel

Wenn man den Park von Osten aus betritt, sollte einer der ersten Zwischenstopps auf jeden Fall bei den prachtvollen Termitenhügeln eingelegt werden.

Photo by: Nick Rains
Photo by: Nick Rains

7. Tabletop Track

Mit insgesamt 39 km ist der Tabletop Track wirklich nur für fitte und gut vorbereitete Wanderer zu empfehlen. Die gesamte Wanderung dauert zwischen 3 und 5 Tagen und bietet eine einzigartige Erfahrung des Northern Territory Outbacks. Sie kreuzen verschiedene Bäche und passieren Wasserfälle und wandern auch ein Stück durch den Monsunwald und anderes Waldgebiet. Aufgrund der üppigen Tierwelt sollten Sie die Augen immer nach Wallabies und Flughunden offen halten. Campen ist nur in den ausgewiesenen Bereichen entlang des Parks erlaubt und es ist unverzichtbar eine topografische Karte mit auf den Weg zu nehmen. Empfehlenswert ist es auch, eine verlässliche Person über die geplante Route zu informieren sowie eine Schätzung der Dauer abzugeben. Wenn Sie auf der Suche nach einem echten Outback-Abenteuer sind, dann könnte der Tabletop Track genau richtig für Sie sein.

Flying Foxes litchfield

8. Blyth Hof

Im Süden des Parks befindet sich der Blyth Hof, ein heruntergekommener alter Schuppen aus den 1920ern, der heute noch so da steht, wie er in den 1960ern verlassen wurde. Der Hof ist eine Zeitreise in die Ära der Mineralminen und der Farmen in Litchfield. Er soll außerdem daran erinnern, wie verlassen dieser Ort einst für die ersten Forschungsreisenden gewesen sein musste und als bedeutendes architektonisches Artefakt dienen. Um den Ort zu erreichen, benötigt man ein Fahrzeug mit Allradantrieb und man sollte sich vor Reiseantritt mit den Straßenbedingungen vertraut machen.

Photo by: Tourism NT
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9. Walker Creek und Bamboo Creek Tin Mine

Etwas einfach zu erreichen als der Blyth hoch ist diese bemerkenswert gut erhaltene Zinnmine, in der zwischen 1906 und 1950 immer wieder abgebaut wurde. In der Mine kann man sich ausgiebig damit befassen, mit welchen Methoden und Mechanismen die damaligen Arbeiter ihrer Arbeit nachgingen, um das Zinn von der Erde zu separieren. Sie werden sich schnell fragen, wie man unter diesen Bedingungen solche Schwerstarbeit leisten konnte. In der Nähe der Mine befindet sich der Walker Creek, ein Bach, in und an dem entlang man ca. 2 Stunden lang wandern kann und der sich traumhaft dafür anbietet, den regionalen Vögeln zu lauschen.

Photo by: Bryn Pinzgauer
Photo by: Bryn Pinzgauer

10. Die Verlorene Stadt

Abseits der befestigten Straße führt ein Pfad Sie zu den frei stehenden Sandsteinblocks der Verlorenen Stadt, die ihren Namen ihrer Ähnlichkeit mit längst vergessenen prähistorischen Zivilisationen zu verdanken hat. Auch dieser Ort ist nur mit Allradantrieb zu, wobei die Bedingungen das ganze Jahr über immer wieder wechseln. Ist die Straße während Ihres Besuchs im Litchfield Park nicht gesperrt, dann können wir Ihnen dieses beeindruckende Naturwunder nur wärmstens empfehlen.

Photo by: Tourism NT
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